Krebsrisiko
Ihr Risiko an Krebs zu erkranken hängt stark von
Ihrem Immunsystem ab.
Das Risiko, an Krebs zu erkranken, lässt sich nicht leicht
berechnen. Zu viele Faktoren spielen hierbei eine Rolle. Es
gibt allerdings eine ganze Reihe von Risikofaktoren, deren
krebsfördernde Wirkung immer wieder in Studien nachgewiesen
werden konnte.
Allgemein lässt sich sagen, dass das Krebsrisiko ab einem
Alter von 30 Jahren beständig ansteigt - am wenigsten gefährdet
sind Jugendliche und junge Erwachsene. Kinder haben ein
größeres Risiko, an Krebs zu erkranken, die Heilungschancen
liegen aber viel höher als bei Erwachsenen. Das liegt bei
Kindern an der besseren Stoffwechselleistung, einem
schlagkräftigeren Immunsystem und daran,
dass die häufigste Kinderkrebsvariante, die Leukämie,
eigentlich gar keine Krebserkrankung im eigentlich Sinn
ist (Tumor, Metastasen
etc.)
Diese Unterschiede in der Häufigkeit von Krebserkrankungen
werden mit der Funktionsfähigkeit des Immunsystems in
Verbindung gebracht - und dem mit dem Alter zunehmenden Kontakt
mit verschiedenen Risikofaktoren, die als Krebsauslöser gelten.
Nachgewiesen ist ein Zusammenhang von Krebs mit:
- Rauchen (Krebs der Lunge, Mund, Rachen, Blase und
Prostata)
- Alkohol (Krebs der Speiseröhre, Mund, Kehlkopf, Leber
und Darm)
- UV-Strahlung (Hautkrebs)
- Asbest (Lungenkrebs)
- bestimmte Krankheitserreger wie HPV (aber Vorsicht vor
Impfung, wie zum Beispiel der
Gebärmutterhalskrebs-Impfung), Epstein-Barr-Virus und
Helicobacter pylori)
- Radioaktivität (Leukämie)
- erbliche Faktoren z.B. bei Brustkrebs
- Ernährung (eindeutig zum Beispiel bei
Dickdarmkrebs)
Weitere Risikofaktoren werden diskutiert, ihr Einfluss auf
die Entwicklung bösartiger Tumoren konnte bisher aber noch
nicht schlüssig nachgewiesen werden. Zu nennen wären:
- Acrylamid
- Elektrosmog/Handys (es konnte bislang kein Zusammenhang
nachgewiesen werden, andererseits ist die Unschädlichkeit
auch noch nicht bewiesen)
- Amalgam
- Stress und ungesunde Lebensweise wie: Wenig Schlaf,
Alkohol, Rauchen, etc.
Allgemein lässt sich sagen, dass man viel für seine
Gesundheit tun kann, indem man die bekannten Risikofaktoren
meidet, sich abwechslungsreich und gesund ernährt, für
ausreichend Bewegung sorgt - und Spaß am Leben hat.
Die Krebs-Vorsorgeuntersuchungen werden
immer wieder "angepriesen". Deren Sinn, Sicherheit, und vor
allem Zuverlässigkeit sind aber auch zu
hinterfragen.
Wichtig ist auf jeden Fall ein starkes Immunsystem,
das wesentlich für die Abwehr von Tumorzellen ist und dass
durch eine gesunde, ausgeglichene Lebensweise wirkungsvoll
unterstützt wird.
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