Naturheilkunde und Alternative Medizin bei Krebs
 

Krebszellen und Fibrinhaushalt

Die Krebszellen nutzen den gestörten Fibrinhaushalt aus

Auf eine „heiße Spur” kamen Forscher erst durch die Beobachtung, dass Krebspatienten oft an Thrombosen leiden. Es stellte sich heraus, dass bei ihnen der Abbau von Fibrin (eine für die Blutgerinnung wichtige „Klebsubstanz”) gestört ist:

Krebskranke haben eine erhöhte Fibrinkonzentration im Blut. Ein Zuviel an Fibrin im Blut bewirkt, dass Zellen, die sich vom Blutstrom weitertragen lassen, leichter an den Gefäßen „kleben” bleiben.

Das trifft nicht nur für die Blutplättchen (Thrombozyten) zu, die in verschiedenen Nischen des Gefäßsystems hängen bleiben und Blutgerinnsel bilden. Auch wandernde Krebszellen lassen sich vom Blutstrom weitertragen und heften sich mit Unterstützung des Fibrins an den Gefäßwänden an. Im Unterschied zu den Blutplättchen bleiben sie dort jedoch nicht sitzen: Sie zwängen sich hindurch, heften sich an den dahinterliegenden Organen fest und beginnen, sich zu vermehren. So entstehen die gefürchteten Metastasen.

Fibrin ist für Krebszellen auch aus einem anderen Grund wichtig: Der „Blutklebstoff' bildet auf der Oberfläche der Tumorzellen eine Art „Tarnkappe”. Sie hilft den Tumorzellen, vom Immunsystem unerkannt zu bleiben.

 

Hoffnungsvolles...

"Der Körper verfügt über die Immunabwehr hinaus über verschiedene Strategien, dem Wachstum von entarteten Zellen Einhalt zu gebieten oder diese sogar zu vernichten. Zu den Maßnahmen, die die Krebsentstehung verhindern, zählt die Reparatur von Fehlern im Erbgut ebenso wie intrazelluläre Schutzmechanismen, allen voran der programmierte Zelltod, die Apoptose."
Professor George Klein - Deutsches Krebsforschungszentrum

 

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